“Die Liebe heilt alle Wunden”, “Es gibt nichts, das nicht mit Liebe zu besiegen wäre” sind Redewendungen, an denen auch was dran ist. Der schnellste Weg zur mentalen Freiheit ist tatsächlich die Akzeptanz und Liebe gegenüber allem, was da ist. So weit so gut in der Theorie…

Ich selbst habe gelernt, dass “negative” Gefühle dabei ein super Hinweis sein können, wenn wir mal nicht in unserer liebenden Mitte stecken. Da kann man sich wunderbar die Frage stellen, was uns jetzt eigentlich genau an der Situation oder Person stört. In der Yogaphilosophie geht man davon aus, dass alles, was da ist, ein Spiegel unserer eigenen Einstellung ist. Fühlen wir uns z.B. von einer Person ungerecht behandelt, hilft es vielleicht, sich selbst zu fragen, in welcher Situation man sich selbst ungerecht behandelt, hinten anstellt oder sich etwas nicht erlaubt..usw. Deshalb ein Tip: behandle dich selbst so, wie du von anderen behandelt werden möchtest. Und behandle andere, so wie du selbst behandelt werden möchtest.

Unsere Beziehungen zeigen uns also “wo es hakt”. Am besten funktioniert es in der dauerhaften “Liebesbeziehung”, die genau dafür dient: Wunden aufzuzeigen um zu heilen und noch liebevoller zu werden. Nicht immer leicht, aber letztendlich befreiend.